v.l.n.r.:
Cecily Park,
Prof.Dr.Dr.h.c.mult. Volkmar Hansen,
Sylvia Löhrmann
und Gisa Rosa







 
     
       
  Gisa Rosa
Am Anfang war Gelb


Nicht nur der Ausstellungstitel deutet an, dass mich die Farbenlehre J.W. von Goethes sehr inspiriert hat (28.8.1749 – 22.3.1832). Der biblisch anmutende Titel der Ausstellung ist darauf zurück zu führen, dass die Strahlkraft der scheinbar gelben Sonne dem Licht am nächsten ist, Goethe hat die Farbe Gelb in dieser Weise bezeichnet. Goethes Farbenlehre baut auf einem polaren Gegensatz von Hell und Dunkel auf, wobei die Farben als Grenzphänomene zwischen Licht und Finsternis liegen. Gelb liegt an der Grenze zur Helligkeit des Lichtes, im dunklen Bereich liegt Blau, beide Farben ergeben Grün.
Das Himmelsblau entsteht im Rückgriff auf die Antike als Vorstellung des „Trüben“, also der durchsichtigen Luft, vor dem Dunkel des Weltalls.
Die Farbentwicklung in der Natur entsteht aus der Mischung von Licht und Schatten und beginnt mit der Farbe Gelb.
Goethe sah das Licht als eine Einheit an, die nicht zu zerlegen sei im Gegensatz zum Naturwissenschaftler Isaak Newton (1642 – 1726), der eine Zerlegung des Lichtes in sogenannte sieben Spektralfarben nachgewiesen hatte. […]

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Neue Ausstellung im grünen Foyer: Kassandra
(Plenum Aktuell, 6. Mai 2009)


"Kassandra - Antike und Moderne" - mit dem Mythos
aus der griechischen Antike und der Beziehung zur Gegenwart haben sich die beiden Malerinnen Gisa Rosa (Meerbusch / www.gisa-rosa.de) und Cecily Park (Düsseldorf / www.cecilypark.com) in außerordentlich interessanter Weise künstlerisch auseinandergesetzt. Sie zeigen ihre Werke im Rahmen einer Ausstellung im Foyer des Grünen Fraktionssaals, die seit dieser Woche noch bis zum 19. Juni 2009 zu sehen ist. […]

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http://www.gruene.landtag.nrw.de
   

Laudatio zur Ausstellungseröffnung am 6. Mai 2009
(Prof.Dr.Dr.h.c.mult. Hansen, Goethe-Museum Düsseldorf)

"Die Gegenwärtigkeit des Klassischen im Modernen,
die der Titel zwar nicht annonciert, aber zulässt,
möchte ich konkret an einer Sprachwirklichkeit
erläutern, an der Transformation, und dadurch
Elevation, des Eigennamens zum Typus. Mit Adonis
bezeichnen wir einen Schönling, eine Catalinische Existenz einen Verschwörer, Cato = ein rigoristischer Ethiker, Cicero = ein eleganter Redner, Circe = durch die wir uns bezircen lassen, Aeskulap = ein Mediziner, Helena = die Schöne, Herkules = der Kraftprotz Maecenas = der reiche Wohltäter und Förderer der Künste, Mentor = ein Ratgeber der Jugend, Nestor = weiser Ratgeber Sappho = als lesbische Frau und eben Kassandra, die die Zukunft schwarz sieht, die Schwarzseherin." […]

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http://www.goethe-museum-kippenberg-stiftung.de

   

Vernissage im Kloster Knechtsteden,
Galerie Werkstatt Bayer, Dormagen am 27. Januar 2002


"Wir sind hier umgeben von vier Trypticha, die bis ins Jahr 2001 entstanden. Ungewöhnlich chaotisch und ungewöhnlich harmonisch zugleich. Doch dieses Spiel mit den Formen ist inzwischen charakteristisch für die Bilder von Gisa Rosa. Allein schon das Verhältnis ist spannend. Denn die Zahl drei impliziert - etwa nach der christlichen Glaubensvorstellung - eine Einheit, symbolisiert die Vollkommenheit." […]

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Laudatio zur Ausstellung „Faszination Farbe“
Gisa Rosa / Christine Hahn
Galerie art d´oeuvre, Köln am 8. Dezember 2000


"Gisa Rosa zitiert mit ihren Arbeiten eine postmo-
derne Malerei, die sich auf die Pioniere der Moderne bezieht. Von Jackson Pollock ist bekannt, dass er seine Drip - Paintings ohne Einsatz eines Pinsels entwickelte, indem er Kompositionen von Klecksen und Farbenspuren schuf. Später wurde diese Malweise international anerkannt. Die Malerin Gisa Rosa hat ein Malverfahren entwickelt, bei dem sie durch Verwendung von Sand und Pigmenten auf Pinselstriche weitgehend verzichtete. Gisa Rosa nutzt dieses Malverfahren, um die eigene Phantasie zu entwickeln." […]

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Von der Physik zur Malerei, Westdeutsche Zeitung
von Dorothea Wand


"Gisa Rosa öffnete zum ersten Mal ihr Atelier auf dem Lohhof. Im Kreise von befreundeten Künstlern anderer Sparten zeigte sie Arbeiten der letzten zehn Jahre. Am Samstag gewährte die über die Region hinaus bekannte Künstlerin Gisa Rosa bei ihrer ersten Atelieröffnung einen Einblick in ihren privaten Arbeitsbereich." […]

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Mutiger künstlerisch-physikalischer Dialog
über die Existenz des Seins, Neuß-Grevenbroicher Zeitung


Mit Motivation, Mut, Visionen und Fingerspitzengefühl entstehen ihre Werke. Was so flüssig daherkommt, ist oft ein langer Prozess. Manchmal liegen die Anfänge einer Serie oder einer bestimmten Arbeit über Jahre zurück, bis Gisa Rosa plötzlich wieder enthusiastisch zum Pinsel greift und den inzwischen ausgereiften Gedankengang auf die Leinwand bringt. […]

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"Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Kultur-kreisen, Gestaltung von Bildflächen und elementaren Formen, so entstehen Farbräume nach klassischen Farbgesetzen.
Auf der Suche nach Wahrheit und Wirklichkeit schafft sich die Malerin Gisa Rosa Zwischenräume.
Das sind Räume, die Prozesse zerlegen oder auch katalysieren, die zum Verweilen, aber auch zum Nachdenken und Handeln anregen."

Simone Fischer M.A. (Journalistin)